Nach Angaben des „Handelsblatt” beabsichtigt die Europäische Kommission eine Investition von 3,5 Milliarden Euro für das europäische Energieleitungsnetz. Damit sollen Versorgungslücken, wie sie bei der russisch-ukrainischen Gaskrise entstanden sind, verhindert werden.
Ausbau von Verbindungen
Ziel der EU ist eine bessere Verbindung der nationalen Leitungsnetze. Damit sollen sich die Mitgliedstaaten im Falle einer Krise gegenseitig beliefern können. Geplant ist der Ausbau von Verbindungen zwischen Skandinavien, Polen und dem Baltikum. Diese Verbindungen sollen auch der geplanten Ostsee-Pipeline nutzen.
Gasanteil aus Russland
Die EU-Mitgliedstaaten beziehen etwa 40 Prozent ihres Gases aus Russland. Etwa 80 Prozent werden über die Ukraine transportiert. Aus diesem Grund soll die Nabucco-Pipeline gebaut werden, welche Gas aus dem Kaspischen Meer an Russland vorbei nach Europa pumpt.