Spitzentreffen zum Nabucco-Projekt

In Budapest soll jetzt eine Woche nach dem Ende des diesmaligen Gasstreits von Ukraine und Russland ein Treffen zur geplanten Nabucco-Pipeline stattfinden. Dem Treffen kommt umso mehr Bedeutung zu, als das zukünftige Gasstreits durch die neue Pipeline verhindert werden könnten.

Nabucco-Pipeline nicht über Russland

Mithilfe dieser Pipeline sollen Gasfelder am Kaspischen Meer direkt mit Westeuropa verbunden werden, ohne das die Pipeline über russisches Staatsgebiet führt. Die Strecke würde von Aserbaidschan über die Türkei, Bulgarien, Rumänien und Ungarn direkt nach Österreich führen.

Unterstützung durch die EU

Um sich unabhängiger von russischen Gaslieferungen zu machen, unterstützt die EU dieses Vorhaben. Problematisch ist allerdings die Finanzierung, da sich bisher nicht genügend Investoren gefunden haben. Problematisch ist auch die Rolle der Türkei, die ihre Zustimmung zu dem Projekt teilweise von anderen Entscheidungen der EU abhängig machen wollen.
Man darf gespannt sein, wie sich dieses Treffen entwickelt.

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