Bereits vor einer Woche hatte sich der Vorstand von E.ON Ruhrgas dahingehend geäußert, dass man Schadensersatzforderungen an Gazprom aufgrund des Gasstreits stellen will. Nun kam die Antwort aus Russland.
Überraschung in Russland
Der stellvertretende Chef von Gazprom, Alexander Medwedew, warnt E.On jetzt davor, Schadensersatzforderungen wegen der Lieferausfälle zu stellen. Man sei überrascht von dieser Ankündigung, denn E.On sei nicht nur Aktionär, sondern auch langjähriger Partner und somit sollten diese Dinge nicht über Gerichte oder die Medien geklärt werden, sondern im Gespräch miteinander.
Forderungen seien unberechtigt
Gazprom gibt zu Protokoll, das kein Kunde der Ruhrgas wirklich unter dem Lieferstopp gelitten hätte, da man das Gas über andere Wege nachgeliefert, und zusätzliche Reserven angezapft hätte. Außerdem gibt man immer noch der Ukraine die Schuld.
Doch sind E.ON Ruhrgas Aufwendungen in noch unbestimmter Höhe entstanden, um dem Lieferstopp und dessen Konsequenzen entgegenzuwirken. Es bleibt also abzuwarten, inwiefern diese Sachlage geklärt wird.