Der jetzt für Wohnimmobilien gültige Energieausweis soll helfen Kosten übersichtlich zu machen. Doch sind leider auch auch Imitate im Umlauf. Die Frage lautet daher: Was unterscheidet falsche von richtigen Ausweisen bzw. woran lässt sich ein ordnungsgemäß erstellter Energiepass erkennen
Warnung vor Imitaten
Im Anteil von etwa einem Drittel sollen ungültige Dokumente im Umlauf sein, so das Ergebnis einer Umfrage der Verbraucherschützer.
Thomas Kwapich von der Deutschen Energie-Agentur (dena) in Berlin warnt deshalb vor überteuerten Online-Energieausweisen:
„Ausweise für 9,90 Euro können – berücksichtigt man Porto- und Druckkosten – nicht ordentlich geprüft sein“.
Der ordnungsgemäß erstellte Energieausweis
Was kennzeichnet also einen echten Energieausweis? Ein Energiepass ist
- ein Standardformular, bestehend aus vier Seiten (ein kostenloser Ausdruck ist auf der Homepage des Bundesbauministeriums möglich).
- Die Vorderseite vermerkt allgemeine Angaben, wie Adresse, Wohnfläche, Baujahr, teilweise ein Foto. Das Foto ist nicht zwingend vorgeschrieben.
Hermann-Josef Wüstefeld, Jurist beim Deutschen Mieterbund in Berlin, dazu:
“Wichtig ist es darauf zu achten, dass Pass und Objekt übereinstimmen.”