Das Zentrum des Energieausweises und ein kleiner Kriterienkatalog, mit dem man falsche von richtigen Ausweisen unterscheiden kann, sind Thema dieses Beitrags.
Kernteil
Im Zentrum des Energieausweises steht die so genannte Gesamtenergieeffizienz. Sie steht auf der zweiten und dritten Seite des Passes. Ein farbiger Pfeil gibt den Verbrauch des Objekts in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh m2/a) an. Die Skala verläuft von den Daten 0 kWh m2a (grün markiert) über gelbe Mittelwerte bis zu Werten mit sehr schlechter Energieeffizienz von 400 kWh m2/a (rot markiert). Liegen die Werte über 250 kWh m2/a sei das Objekt nicht mehr empfehlenswert, empfiehlt Achim Fischer, der Energiereferent der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.
Checkliste
Hermann-Josef Wüstefeld, Jurist beim Deutschen Mieterbund in Berlin, rät zu einer kleinen Checkliste:
- Wer ist der Urheber der Informationen im Energiepass, der Eigentümer selbst oder der Aussteller, der das Objekt besichtigt?
- Auch Verbesserungsvorschläge sollten im Pass stehen. Modernisierungen können eine Mieterhöhung zur Folge haben.