Glückliches Ende im “Gas-Drama” in Uetersen

Die medial als „Gas-Drama“ titulierte Posse zwischen Vermieter Dr. Gerd Thormählen und dem Energie-Riesen E.ON hat ein glimpfliches Ende genommen: 180 Mieter dürfen endlich wieder heiß duschen und ihre Wohnungen heizen – dies, nachdem ihnen am Montag der Gashahn abgedreht wurde.

Dem glücklichen Ende geht eine Geschichte voraus, die äußerst skurril anmutet: Der Vermieter des Hochhauses in der Klosterkoppel 10, Dr. Gerd Thormählen, hatte über Monate die Miete selbst eingesackt, ohne die entsprechenden Gasrechnungen, Beträge in Höhe von 200.000 Euro, an E.ON Hanse zu bezahlen.

Nachdem der Energieversorger drohte, auch den Mietern des Hauses in der Klosterkoppel 6, das ebenfalls von Thormählen verwaltet wird, den Gashahn zuzudrehen sprang die Hamburger Sparkasse ein und beendete den Ausnahmezustand im Uetersener Hochhaus. Die Bank, Hauptgläubiger der beiden Hochhäuser, amtet nun als Bürge und garantiert – ganz zur Freude der Hochaus-Bewohner – E.ON regelmäßige Gaszahlungen.

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