Wirtschaftskrise sorgt für rückläufigen Strom- und Gasverbrauch

Die Krise reduziert den Energieverbrauch: Wie jüngst veröffentlichte Zahlen des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) belegen, ist der Gesamtverbrauch von Strom und Gas in Deutschland zwischen Januar und März deutlich zurückgegangen. Der Stromverbrauch reduzierte sich um vier Prozent, jener von Gas ging um sechs Prozent zurück.

Gerade der Energieverbrauch der Industrie, der satte 40 Prozent am ganzen Energiekuchen ausmacht, sei deutlich weniger geworden, erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des BDEW. Aufgrund von strukturellen Entwicklungen – bedingt durch die Wirtschaftskrise – würden viele Betriebe weniger Strom und Gas verbrauchen. „Hier haben sich Kurzarbeit, verordnete Betriebsferien und Werksschließungen bemerkbar gemacht“, betonte Müller.

Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die privaten Haushalte würde sich bislang noch nicht auf den Gesamtverbrauch von Strom und Gas auswirken, sagte Müller. Könnte aber blühen: Experten rechnen auch in naher Zukunft mit einem abnehmenden Energieverbrauch.

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