Nicht nur die sportlichen Erzeugnisse von Hertha BSC Berlin erinnerten in den vergangenen Jahren an eine Achterbahnfahrt, auch der Stadionbesuch im altehrwürdigen Olympiastadion glich – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes – einem „Auf und Ab“: Die Heimstätte des Berliner Traditionsklubs liegt – wie das ganze Olympiagelände – sechs Zentimeter höher als noch bei Spielen in den 90er-Jahren. Dies berichtet das Zeitungsportal von „WELT Online“, das sich dabei auf Erkenntnisse von Wissenschaftlern des Forschungsprojekts „Terrafirma“ beruft, die diesen Höhenunterschied mit den Radarsatelliten ERS-1 und ERS-2 ermittelt haben.
Wer der Sache auf den Grund gehen möchte, muss sich in 800 Meter Tiefe begeben. Da liegt seit einigen Jahren ein Erdgasspeicher, der vom Energieversorger Gasag genutzt wird. Wenn in den Sommermonaten Erdgas in den Speicher gepumpt wird, steigt die Erdoberfläche, wird Erdgas in den kalten Wintermonaten verbraucht, geht sie auch wieder zurück.
Ein Auf und Ab eben. Wie bei Hertha BSC in den vergangenen Jahren. Anzufügen ist hier, dass das von Lucien Favre trainierte Team diese Saison eine überdurchschnittlich hohe Konstanz bewiesen hat und bis zuletzt um den Meistertitel mitspielte. Die Mannschaft wurde verdientermaßen mit einem Platz in der umbenannten Europe League (vormals UEFA-Cup) belohnt.