Warum sollte man den Gasanbieter wechseln? So etwas hat man doch früher auch nicht getan, werden viele Menschen, aus Angst Neuland zu betreten, argumentieren und aus Angst einer Scharlatanerie und vielen Unbilden ausgeliefert zu sein.
Jahrelang hielten sich die Gaspreise in Grenzen, veränderten sich wenig oder kaum, aber seit einigen Jahren zieht auch wie beim Öl die Preisspirale ihre Kurven, die Preise steigen unaufhaltsam an. Da noch heute viele Menschen nach dem sehr teuren Grundversorgungstarif versorgt werden, zahlen sie viel zu viel für das Gas.
Die Wechselschritte:
Zunächst einmal muss man anhand der eigenen Verbrauchszahlen einen Vergleich zwischen den verschiedenen Anbietern anstellen. Dabei hängen die Größe und der Umfang des Angebotes oftmals von der Stadt oder Gemeinde ab, in der man wohnt. Viele Portale, wie zum Beispiel gaspreis-vergleich.com, bieten deshalb in einem Schritt die Möglichkeit den günstigsten Tarif und zugleich die möglichen Anbieter zu erkennen, indem man die verbrauchten KWH und die Postleitzahl in den Vergleichsrechner eingibt.
Dennoch ist nicht der absolute Preis entscheidend, sondern die Vertragslaufzeit, die Kündigungsfrist und ob jährliche Vorkasseleistungen zu erbringen sind. Hat man seine Entscheidung getroffen, beginnt der eigentliche Wechsel erst. Online ist dies am einfachsten. Man schließt einen neuen Vertrag beim Anbieter der Wahl ab. Dieser kündigt dann für den Neukunden dessen Altvertrag. Wer dem verschlüsselten sicheren Online-Weg nicht traut, kann sich das Formular auch als Pdf herunterladen, ausfüllen und per Post an den neuen Anbieter schicken (Zeitverzögerung!).
Per Post erhält man dann die Schlussabrechnung des alten Anbieters und die Benachrichtigung über den Zeitpunkt der Vertragsübernahme durch den neuen Lieferanten.
Auf keinen Fall sollte man den Fehler machen und unabhängig oder zusätzlich selbst beim bisherigen Anbieter kündigen. Das führt zu erheblichen Komplikationen.
Keine Angst vor einer Versorgungslücke
Viele Menschen wissen nicht, dass es eine Verpflichtung gibt, die Kunden mit Grundenergien zu beliefern. Eine Versorgungslücke wird daher nicht eintreten.