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Energiespartipps

Nicht nur mit einem Anbieterwechsel kann man über das Jahr gerechnet viel Geld sparen, sondern auch mit dem richtigen Verhalten. Eine Umfrage der Deutschen Energie Agentur (dena) in Berlin hat im Zusammenhang mit der Initiative EnergieEffizienz eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Ein Ergebnis dieser Umfrage war unter anderem, dass sich über 50 Prozent aller Befragten nur durchschnittlich bis unzureichend über private Einsparmöglichkeiten im Energiebereich informiert fühlen.

Nicht nur bei Strom, sondern auch bei Erdgas kann man Geld einsparen. Fakt ist, dass der Erdgas-Anteil am gesamten Energieverbrauch in Deutschland im Jahr 2005 etwa 22,5 Prozent betrug, und etwa 53 Prozent aller Häuser mit Erdgas beheizt werden. Für uns sind die wichtigsten Gaslieferanten Russland, Norwegen und die Niederlande, obwohl wir einen kleinen Teil unseres Bedarfs auch selber produzieren. Der gesamte Erdgasverbrauch lag im Jahre 2006 bei 100,9 Gigakubikmetern, damit liegt Deutschland weltweit an dritter Stelle und mit einigem Abstand hinter den USA und Russland. Und dieser Verbrauch wird noch steigen.

Experten warnen davor, dass der Bedarf an Energie in den kommenden Jahren noch wesentlich höher ansteigen wird, als es bisher schon der Fall gewesen ist. Deshalb müssen wir mit unseren Ressourcen sparsam umgehen, denn auch Erdgas ist als fossiler Rohstoff nur begrenzt verfügbar. Wenn Sie Hausbauer oder Hausbesitzer sind, dann können Sie mit einer guten Isolierung viel dafür tun, dass der Energieverbrauch beim Heizen möglichst gering gehalten wird. Damit sinken natürlich auch die Kosten für die Bewohner.

Sie können mit wenigen Handgriffen Energie im Haushalt einsparen. Das beginnt damit, dass man die richtigen Töpfe der Größe nach auf die passenden Herdplatten stellt, damit nicht zuviel Energie für einen kleinen Topf auf großer Platte verschwendet wird. Wenn man außerdem mit Deckel kocht, wird zusätzlich ein Drittel der sonst benötigten Energie eingespart. Beim Backofen sollte man auch immer die Nachwärmzeit mit ausnutzen, also den Ofen schon fünf Minuten vor Ende der Backzeit ausmachen.

Natürlich sollte man beim Heizen nicht auf soviel Energie verzichten, dass man sich in der eigenen Wohnung dick anziehen muss. Aber man sollte sich schon verdeutlichen, dass jedes Grad weniger rund sieben Prozent eingesparte Energie bedeutet. In diesem Sinne reicht dann vielleicht auch eine Raumtemperatur von 20 Grad, anstatt 22 – 23 Grad. Die Fenster sollten über eine gute Isolierung verfügen, und gelüftet werden sollte zweimal am Tag mit Stoßlüftung. Fenster in Dauerkippstellung geben relativ wenig Frischluft bei hohem Wärmeverlust und sollten deshalb vermieden werden.

Zusätzlich kann man auch auf die optimale Ausnutzung von Geräten wie Waschmaschine und Kühlschrank achten. Das heißt, man sollte die Waschmaschine immer voll befüllen und anstatt mithilfe eines Trockners die Wäsche lieber auf dem Ständer trocknen lassen. Der Kühlschrank sollte zwischen fünf und sieben Grad haben, ein kühler Standort und gute Dichtungen gehören auch dazu.

Es ist also nicht schwer, im eigenen Haushalt Energie zu sparen und damit auch die Umwelt zu schonen. Ihr gesamter Energieverbrauch sinkt, und damit auch Ihre Gasrechnung. Das sind viele Gründe, den eigenen Haushalt mal auf seine Energieeffizienz hin zu überprüfen. Denn für das eingesparte Geld können Sie sich doch lieber etwas anderes leisten.



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