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Gas Vergleich

Erdgastarife im Vergleich

Bei so vielen Erdgasanbietern in Deutschland gibt es auch eine Menge an verschiedenen Tarifen. Da lohnt sich der Vergleich zwischen den einzelnen Anbietern, denn Sie können je nach Jahresverbrauch bei einem Wechsel deutlich sparen. Schließlich bieten trotz der Preisbindung an die Weltmärkte einige Anbieter immer noch günstigere Preise an als andere.

Die Gaspreise und Tarife setzen sich aus unterschiedlichen Komponenten zusammen. Einen hohen Anteil machen die Gasbeschaffungskosten aus. Damit ist alle Kosten und Ausgaben für die Exploration und Förderung gemeint, schließlich muss auch die Erschließung und Nutzung von Vorkommen finanziert werden. Hinzu kommt die Finanzierung des Transports. Dieses Entgelt wird häufig von den Förderern und Pipeline-Inhabern diktiert, wie beispielsweise Gazprom. Zusätzlich gehören auch die Kosten für die Speicherung von Erdgas dazu, denn Schwankungen im Energieverbrauch müssen schnelle ausgeglichen werden, damit es zu keinen Versorgungsengpässen kommt.

Der zweite große Anteil des Gaspreises entfällt auf die Steuern und Abgaben. Bei diesem Anteil handelt es sich derzeit um etwa 28 Prozent. Dieser hohe Prozentsatz ergibt sich aus drei verschiedenen Komponenten. Erstens ist da die Mehrwertsteuer, die auch als Umsatzsteuer bekannt ist, und zur Zeit 19 Prozent beträgt. Hinzu kommt die Erdgassteuer, die im Durchschnitt 9 Prozent des Gaspreises ausmacht. Mithilfe dieser Steuer wird die Entnahme vom Erdgas aus dem Leitungsnetz belegt, fällig ist diese beim Lieferanten. Die dritte Abgabe, die geleistet werden muss, ist die Konzessions- und Förderabgabe. Diese muss für die Förderung von Erdgas in der Bundesrepublik entrichtet werden und stellt das Entgelt dar, dass die Kommunen für die Gewährung von Wegerechten erhalten. Darunter fallen auch die Genehmigungen, Gasleitungen unterhalb öffentlicher Straßen legen zu können. Alle diese Abgaben, die der Lieferant abführen muss, werden natürlich an Sie als Verbraucher weitergegeben.

Als dritter und letzter Bestandteil des Gaspreises sind die Leistungen und der Service von den Stadtwerken zu nennen. Das betrifft beispielsweise Ausgaben und Investitionen für Leitungsnetze und die Durchleitung vom Erdgas durch eigene Leitungen von den Fernleitungen der einzelnen Gesellschaften bis hin zum Kunden. Außerdem ist der örtliche Grundversorger auch immer zuständig für die Messung des Verbrauchs sowie die Wartung der Messgeräte selbst. Und natürlich kommt dann noch der Vertriebsaufwand und die Marge dazu.

Je nach Anbieter kann man entweder bei den Gasbeschaffungskosten einsparen, indem man günstige Lieferkonditionen aushandelt, oder man kann als überregionaler Anbieter die Kosten für die Instandhaltung der Netze verzichten, da man keine eigenen Netze besitzt. Somit bleibt Spielraum offen, der für eine kundenfreundliche Preisgestaltung seitens der einzelnen Anbieter genutzt werden kann.



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