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Sparsamer Haushalt durch Gas

Moderne mit Erdgas betriebene Heizungen schonen den Geldbeutel, da ihre Energieausbeute höher ist als bei alten Heizungen.
Sie sparen aber auch in anderer Hinsicht. Z.B. beanspruchen neue Gasbrenner durch ihre kompakte Bauweise weniger Raum, eine Brennstofflagerung ist ebenfalls nicht von Nöten.

Bei der Modernisierung der Heizungsanlage oder beim Kauf einer neuen Erdgasanlage kann man von Fördermitteln profitieren, die von folgenden Trägern stammen: Vom Bund, den Ländern und von ihrem Energiedienstleistungsunternehmen.
Allerdings muss der Förderungsantrag vor Maßnahmenbeginn statt gefunden haben.

Im C02 - Gebäudesanierungsprogramm des Bundes werden beispielsweise Maßnahmen gefördert, die eine Reduzierung des CO2 Ausstoßes von mindestens 40 kg pro m² und Jahr erreichen.
Der Förderhöchstbetrag beträgt 50.000 € pro Wohneinheit, das Gebäude muss bis zum 31.12.1983 fertig gestellt worden sein.
Ansprechpartner für Fördermittel des Bundes ist unter anderem die Kreditanstalt für Wiederaufbau mit Sitz in Frankfurt am Main.

Mit der Inanspruchnahme von Förderprogrammen für Erdgas seitens der Bundesländer entfallen meist andere mögliche Fördermittel. Daher ist es ratsam, die Fördermittel von Bund und Ländern miteinander zu vergleichen.

Die Fördermittel der Länder werden jährlich über den Etat neu eingestellt, können deswegen von Jahr zu Jahr schwanken. Wenn die Fördermittel vor Jahresende verbraucht sind, kann es passieren, dass Sie nicht mehr davon profitieren können. Kümmern Sie sich daher rechtzeitig um Förderung.

Nicht das Auto, sondern die Heizung verschlingt im Haushalt das meiste Geld; nämlich stolze 49 % (das Auto landet weit abgeschlagen auf Platz 2 mit 35 %). Da die Gas-Brennwertheizungen die im Abgas enthaltene Wärme nutzen, werden gegenüber Geräten ohne Brennwertnutzung ca. 10 % Energie eingespart.

Ältere Heizkessel sind nicht fähig, sich schnell auf neue Witterungsverhältnisse einzustellen und ihre Betriebstemperatur einem niedrigeren Wärmebedarf anzupassen, wenn Temperaturschwankungen im Frühling und Herbst auftreten.
Im Gegensatz dazu arbeiten Gas-Brennwertheizungen modulierend. Sie passen ihre Betriebstemperatur den Wettberbedingungen an und produzieren so viel Wärme wie nötig.
Im Sommer schalten sich Gas-Brennwertheizungen nach Bedarf ein.

Für Erdgasfahrzeuge gibt es bis zum 31.12.2018 eine Vergünstigung bei der Besteuerung  von Mineralöl bei Kraftstoffen. Neben dem geringeren Steuersatz für Erdgas kommen die geringeren Kosten für den Kraftstoff an sich hinzu, die die Anschaffung eines gasbetriebenen Fahrzeugs attraktiv machen.

Leider ist das Tankstellennetz für Erdgasfahrzeuge noch nicht so gut ausgebaut wie für Benziner und dieselbetriebene Autos, so dass eventuell, je nach Wohnlage, ein weiterer Weg zur Tankstelle in Kauf genommen werden muss.
Dieser Nachteil lässt sich mindern, wenn man ein Auto fährt, dass neben dem Gastank noch einen Benzintank aufweist.