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Umweltfreundliches Erdgas
Erdgas ist der sauberste fossile Brennstoff, den es auf unserem Planeten gibt. Deshalb werden Experten auch nicht müde, immer wieder darauf hin zu weisen, dass Erdgas natürlich besser zur klimaschützenden Energiegewinnung beiträgt als beispielsweise Heizöl und Kohle.Im Vergleich mit anderen fossilen Brennstoffen ist die Ruß- und Partikelbildung bei der Verbrennung von Erdgas, bzw. Methan sehr gering. Das liegt am hohen Wasserstoffanteil als auch am relativ geringen Kohlenstoffanteil. Aus dem Grund sind die Schadstoffemissionen sehr gering. Nur darf man die Begleitumstände nicht außer acht lassen.
Alles um die umweltfreundliche Erdgasverbrennung herum, nämlich Förderung, Transport und Verarbeitung, verursacht eine hohe Freisetzung von Methan, genauer gesagt runde 50 Prozent vom gesamten Ausstoß des berüchtigten Treibhausgases. Das wird unter anderem durch undichte Stellen und schlecht gewartete Anlagen und Leitungen verursacht.
Die Hauptursache liegt aber auch darin, dass einige Förderer von Erdöl das Erdgas aös unerwünschtes Nebenprodukt betrachten, und dementsprechend weder umweltfreundlich noch zum Nutzen anderer gewinnbringend abführen, sondern versuchen es zurück in die Erde zu pumpen oder einfach abfackeln.
Mittlerweile gibt es jedoch einige Initiativen seitens führender Erdölförderer, die als „Flare down“-Programme bekannt sind. Diese setzen sich dafür ein, das auftretende Erdgas im Rahmen von Erdölförderungen als nutzbringendes Nebenprodukt umweltgerecht zu verarbeiten. Dies dient dazu, das Gas einer vernünftigen Nutzung zuzuführen, um unsaubere Energieträger zu ersetzen.
Und insgesamt lässt sich festhalten, dass Erdgas im privaten Bereich vor allem in einem sog. erdgasvollversorgten Haus immer noch klimaschonender ist, als wenn man den Energieverbrauch durch andere Rohstoffe decken würde.